Dienstag, 25. Mai 2010

herbstlicher nachmittag

eine kerze steht auf dem tisch, draußen ist es grau, regnerisch und
schon um 17.00 uhr fängt es an dunkel zu werden. "gemütliche stunde",
so wie in der weihnachtszeit früher zu hause mit den kindern - tee,
gebäck, klassische musik, kamin-feuer. leider gibt es hier keinen kamin
;-(( letzte woche hatten wir herrliches herbstwetter: blauer himmel,
sonne, morgens+abends kühl bis kalt. never mind, there´s plenty of
sunshine stored up inside and who am i to complain about change?

kulturelle bonbons der letzten woche:
der film I, Don Giovanni. einer dieser unspektakulären, qualitätsfilme,
die im kleinsten kino gezeigt werden, wo die kamera lange bei einer
szene bleibt und viel musik aus dem oper gespielt wird. schade, dass der
schauspieler, der mozart spielte, keine ahnung vom dirigieren hatte. das
war schon mal der fall in "the concert".
gestern waren wir in einer kunstausstellung über rupert bunny (lustiger
name, nicht wahr?), ein australischer künstler, der die meiste zeit
seines lebens in paris verbrachte, ende des 19ten bis anfang des 20sten
jahrhunderts. seine leuchtend und doch sanfte farben und darstellungen
von frauen haben mich besonders angesprochen. ein bild war eine
gelungene darstellung von entspannung beim mittagspause am ufer eines
sees (+schwäne aufm wasser). das sinnbild von weicher, fliessender,
tiefer ruhe- hat mich zu einer herrlichen siesta heute inspiriert! oder
war es die herausfordernde yoga stunde heute morgen?

keep warm! - der neueste abschiedsgruß hier.

Samstag, 22. Mai 2010

Dynamic Drawing

Schon wieder das Thema “Zeichnen”. Ich bin darauf hingewiesen worden [u know hu], dass die neuen Zeichnungen, die von mir zu sehen sind, anders sind, als vorher: Yes! Und es macht einen Riesen- Spaß.

Dynamic Drawing with Ron - 1000604 Dynamic Drawing with Ron - 1000603 Dynamic Drawing with Ron - 1000602 Dynamic Drawing with Ron - 1000601

Das Prinzip ist: vergesse alles, was du über das Zeichnen weist und zu wissen meinst und lass einfach deinen Stift, deine Farbe fließen ohne den ‘Kopf’ einzuschalten. Finde deine eigene Antwort.
Ron, der Zeichenlehrer macht eine ganze Philosophie daraus, und wenn du gerne mehr darüber erfahren möchtest, kannst auf dieser (furchtbar gestalteten) Website nachschauen. Ich kann diese Philosophie nicht ganz teilen, aber ist ja auch egal.
Marlene, eine alte Schulfreundin (s.u.), hat mich darauf auf diesen Zugang aufmerksam gemacht; sie selbst studiert mittlerweile Kunst, angeregt durch diesen Kurs.
Es ist völlig verpönt, ‘realistisch’ zu zeichnen; die Teilnehmer machen die verrücktesten Sachen und irgendwie kann man noch einen Bezug zum Modell erahnen, aber die Bilder machen sich ziemlich selbstständig. Nicht naturgetreu, kein Vergleichen miteinander, kein Konkurrieren, ohne Filter, dynamisch, persönlich, spontan, nach Musik – oder auch nicht.

P.S.
Bei mir ist es noch viel zu realistisch. Wird sich noch bessern!

Windows Live Writer

Dies ist ein Test mit Windows Live Writer – und wenn du selbst keine Blogs schreibst, dann lese am besten nicht weiter. Stopp!

Ich bin heute zufällig auf dieses Tool gestoßen und möchte es gerne ausprobieren. Z.B. möchte ich mitten im Text Bilder einfügenOstern in PB:

Das scheint zu klappen.

Ärgerlich war die Installation dieses Tools von Microsoft: Zunächst musste ich einen Account bei MS einrichten und dann erhält man ein ganzes Programmpaket; also auch etliche Tools, die ich überhaupt nicht gebrauchen möchte: Müll. Schade drum.

Aber das Programm selbst scheint recht komfortabel zu sein – incl. Rechtschreibprüfung und Tabellen-Assistent.

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Donnerstag, 20. Mai 2010

Phillip Bay: Haie

Brighton liegt an der Phillip Bay. Brighton möchte die Badenden vor den
Haien schützen. Sie bauen ein großes Seebad mit einem mächtigen Zaun. Da gelangen wirklich keine Haie hinein. Es gibt auch keine bedrohlichen
Haie in Phillip Bay. Es gab auch keine. Jetzt werden solche
beeindruckenden Seebäder hier nicht mehr gebaut.

Day at the beach

Gestern: Herrliche Sonne und warm - solange man sich in der Sonne
aufhält. Wir fahren mit der Bahn nach Brighton; es dauert nicht allzu
lange: ca. eine Stunde vom Haus bis an den Strand in Brighton, südlich
von Melbourne, alles noch in Zone 1 für 2,94$. Es ist schön und ruhig.
Berühmt sind die Strandhäuser - und jeder, der vorbei kommt,
photografiert endlos. Auch ich. Und von weitem sieht man die Skyline von
Melbourne.

Jessica | a new star is born

Schwappt das "Jessica-Fieber" auch nach Europa?
Kein Sender in Australien, der nicht stundenlang über Jessica berichtete
mit immer wieder den gleichen Bildern, wie die 16-jährige nach ihrer
Solo-Weltumsegelung im Hafen von Sydney gefeiert wird. Hunderte Boote
empfingen sie und Wasserfontänen setzten alles unter Wasser. Tausende
Menschen hatten sich versammelt, darunter viele Jugendliche, die
besonders interessiert waren.
Der Premierminister war anwesend um sie nach ihrer Glanzleistung mit den Worten zu begrüßen: "Australia has a new hero!" Jessica anwortete: "
Herr Ministerpräsident, das ist nicht richtig, was sie sagen; ich bin
keine Heldin. Ich nur ein ganz normales Mädchen, das ihren Traum
verwirklicht hat." Wie rührend ... Jetzt wird Jessica vermarktet.

Mittwoch, 12. Mai 2010

Laufen | 12.5.2010

Ich Kopf habe ich schon viele Blogs geschrieben zu diesem Thema - und ich werde jetzt nicht alles aufholen wollen, aber einiges erwähnen.
Auf dem obersten Foto könnt ihr meine geliebten ASICS-Kayano 15 sehen, die auf Kangoroo-Island in der Mülltonne gelandet sind; sie hatten das Zeitliche gesegnet. Und in der Folgezeit, auf unserem Weg quer durch Süd-Australien hatte ich a) keine Laufschuhe und b) auch kaum Zeit und Gelegenheit um beim Laufen zu bleiben. Und so hatte ich fast seit dem vergangenen Herbst kein kontinuierliches Lauftraining; immer wieder Unterbrechungen oder wetterbedingte Einschränkungen. Ich erinnere mich an meine Teilnahme Ende Januar beim "Super Sunset" Lauf, "nur" 8km Fun-Run bei 28 Grad. Selten war ich so kaputt und hatte es nicht so sehr als "Fun" erlebt. Peinlich: Ich hatte die Nummer 2 als meine Startnummer - vermutlich waren die Startnummern alphabetisch vergeben worden; bestimmt nicht nach Leistung.
Mittlerweile habe ich neue Laufschuhe, nicht die besten, aber ich denke sie halten noch bis Ende July.
(Kleine Werbeunterbrechung: In all den großen und kleinen Städten auf unseren Reisen habe ich nirgendwo einen Laufladen entdecken können, der mit "Laufsport Andreas" in Minden mithalten könnte.)
Nun bin ich im regelmäßigen Training und baue meine Kondition langsam, aber stetig wieder auf. Mein Lauf bei der Aktion "Run for Water. Live Earth" über 6km Mitte April hat Spaß gemacht, ich war recht flott auf dieser kurzen Strecke (deutlich unter 5min/km), und ich hatte wieder eine der ersten Startnummern: 4. (Siehe Foto). Diesmal konnte ich besser damit leben. Die Länge des Laufs, 6km, sollte daran erinnern, dass in vielen Ländern der Erde Frauen und Kinder täglich 6km zurücklegen müssen, um Wasser zu holen. Der organisatorische Aufwand für diesen Lauf hier in Melbourne war ziemlich groß, die Teilnahmerzahl aber recht überschaulich (Minden könnte da mithalten). Ich vermute es gab einfach zu wenig Werbung und zu viele konkurriernde Veranstaltungen.

Mein längerfristiges Laufziel ist natürlich der Berlin Marathon am 26. September; aber ein Zwischenziel ist ein Halbmarathon "Run Melbourne" am 18. July. Dazu gibt es eine Trainingsgruppe mit knapp 300 Teilnehmern, die aufgeteilt werden in verschiedene Leistungsgruppen. Es macht Spaß, von Zeit zu Zeit, wieder in einer Gruppe zu laufen; ich werde einfach mitgezogen und das Laufen fühlt sich recht leicht und beschwingt an.

Was die meisten Läufe hier von denen in Deutschland unterscheidet: Es sind Sponsorenläufe. Man läuft für einen sog. 'guten Zweck'. Ich verstehe das System auch nicht ganz, aber im Prinzip fragt man Freunde, Kollegen, Famlienangehörige, ob sie dich sponsern möchten für diesen Lauf. Und dann kann man noch auswählen, wer gesponsert werden soll. Dazu gibt es lange Listen. Und so kommen große Mengen Geld zusammen. Im letzten Jahr über  500 Tausend  Dollar. Das Ziel für dieses Jahr  liegt bei 750 T. Eine Einzelperson hat bis jetzt bereits über 10 T Dollar 'erwirtschaftet'. Und im Internet ist das alles genau zu verfolgen. Wer mit wem für wen, wieviel.
Ich habe gerade gesurft: Ja, es gibt in diesem Jahr auch wieder einen 24-Stunden Lauf in Minden und das Leo-Sympher-Berufskolleg ist dabei. Super. Ich wäre auch gerne wieder dabei.

Mittwoch, 5. Mai 2010

Zeichnen: Upside-down

Nach langer Pause nehme ich wieder an einem Zeichen- und Malkurs teil. Nachdem für mich die erste Stunde ziemlich frustrierend war, hat's beim zweiten Mal schon deutlich besser geklappt. Meine Bewertung hängt nun mal - leider auch - davon ab, wie ich mich sehe in der Reihe der anderen Teilnehmer. Und diesmal habe ich mich eher so 'im mittleren Feld' gesehen, was für mich ganz o.k. ist. WICHTIG ist allemal, dass es mir Spaß macht.
Das obige Bild wurde nicht so gezeichnet, wie man es jetzt sieht. Es ist ein sog. upside-down Bild, d.h. man zeichnet es gedreht um 180 Grad - um den 'Verstand' auszuschalten und nur das zu zeichnen, was man wirklich sieht, und nicht das, was man glaubt zu sehen.
Dabei ist dies auch kein 'gezeichnetes' Bild, sondern ein 'radiertes': Die ganze Fläche wird mit schwarzer Kohle ausgelegt und die weißen Stellen werden radiert. (Eine ziemliche Sauerei und harte Arbeit)
Posted by Picasa

Donnerstag, 29. April 2010

ALDI - Danke!

(Zu diesem Thema gibt es kein Foto! Peinlich!)
Ja, die Tage hier werden kühler, bald nennt es sich hier offiziell 'Winter' und in den Wohnungen hier, gibt es kaum eine ordentliche Heizung. Mit der Air-Condition Anlage kann man ein wenig warme Luft in den Raum pusten. Und unsere Wintersachen haben wir auch nicht mitgenommen. Was hilft? ALDI. Ein Flauschiger Morgenmantel,  na ja ein bisschen kurz, für  14€ und ein warmer Flanell-Schlafanzug für knapp 5€. Ansonsten gibt es hier noch jede Menge Charity-Shops, die auch gerne aushelfen.

Retreat-Hotel

Während Annette mit anderen Dingen beschäftigt ist (s.u.) war ich noch hier im buddhistischen Zentrum.
Auf dem Heimweg, knappe 30min zu Fuß, kehrte ich im Retreat-Hotel ein. Ja, so heißt es. Super schöne Live Musik, mit jungen Publikum - und einem alten Mann. Hat Spaß gemacht.

deutsche filme+zeitverschwendung

Annette schrieb:
Wer geht schon mal morgens um 10.00 ins Kino? Heute morgen um 10.00 Uhr haben wir den 3ten von den 5 deutschen Filmen, für die wir uns während dieser deutschen Film-woche entschieden haben, gesehen. "Kebab Connection" über deutsch-türkische Beziehungen. Ich habe seit langem nicht so viel gelacht. Es tat so gut. Und dennoch kommen die nagenden Fragen über Zeitverschwendung- Sinn des Lebens und all so `n Kram. Ich meine damit auf mich bezogen, nicht auf den Film bezogen. Darf (?) ich meine kostbare Zeit mit solchen, entspannenden, keinen Nutz-bringenden Aktivitäten verbringen während andere so busy sind?
Food for Thought;-)
Morgen geht es zumindest um ein ernsthaftes Thema: "Vision-Aus dem Leben der Hildegard von Bingen" ein Film von Margaretha von Trotta.

Mittwoch, 28. April 2010

Wetterbericht

Typischer Wetterbericht gestern Abend:
Höchsttemperatur 20 Grad "and one or two shower".
Bedeutet das, dass es vielleicht auch keinen Regen gibt, oder dass es nach zwei Schauern trocken bleibt? You never know!! Die Wettervorhersage kann man hier nur als eine prinzipielle Richtungsvorgabe verstehen.

Horror im Meer

Für alle, die Interesse verspüren mehr über die Tierwelt in Australien zu erfahren: Hier klicken

Sonntag, 25. April 2010

Das weiße Band

Während der Film "Das weiße Band" (the white ribbon) in Berlin der große Gewinner ist beim diesjährigen Deutschen Filmpreis und 10 Lolas abräumt, sitzen wir nahezu zeitgleich in Melbourne in einem bis zum letzten Platz vollbesetzten Kino und schauen uns den Film an - auf Deutsch mit englischen Untertiteln. Eine skurile Erzählung, aber beinahe wie ein dokumentarischer Bericht aus einer norddeutschen Kleinstadt in SW.

In der kommenden Woche gibt es hier eine ganze Reihe von deutschen Filmen. Eine Gelegenheit all die Filme zu sehen, für die die wir in D keine Zeit haben. Das werden für uns 5 Filme in einer Woche: Eine Rekordmarke.

Montag, 19. April 2010

music and culture

Monday 19 April, Prasadavati wrote:

Along with an excellent yoga session at my now favourite yoga place in melbourne, a highlight of last week was a performance of Beethoven´s Eroica at the Melbourne concert house. There´s a story to this which i´d like to tell you:

"When every child has access to culture, then the world will be a more sensitive and more mature place.
Music is a special art form.
You can´t see music
you can only hear it and feel it.
Music is energy
The experiences it gives us makes us more sensitive.
And that´s what the world needs now
-much more sensitivity."

This is a quote from Gustavo Dudamel, a young venezuelan conductor who is claimed to be one of the most exciting up and coming conductors of our time. What is so special about him-apart from his passionate, infectious love of music- is his musical education. He is one of many fortunate young venezuelans to have benefiited from a revolutionary social project which uses the orchestra as a form for children to experience + appreciate themselves and feel part of a bigger creative and supportive body. This "system" of more than 200 orchestras was founded in 1974 by the economist and musician Jose Antonio Abreu. It was his answer to the violence of street gangs and shootings which was the destiny of so many children and teenagers in the poor "barrios".

and in german with a lttle help from wikipedia:
José Antonio Abreu ist ein venezolanischer Komponist,  Ökonom, Politiker, Erzieher, Aktivist und Gründer des größten musikalischen Projektes in Venezuela. In Venezuela lebten seit Jahren 75 Prozent der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. In Caracas lebt ein Großteil der Bevölkerung in Barrios, in denen Kriminalität und Gewalt grassieren. José Antonio Abreu wollte helfen, das Elend der Kinder und Jugendlichen zu vermindern und ihnen eine Chance zu geben. Als Mittel dazu sah er die Musik an.1975 gab es in Venezuela zwei Sinfonieorchester, die überwiegend aus europäischen Berufsmusikern bestanden. In diesem Jahr lud Abreu 11 junge Musiker zu einer Musikprobe ein und verkündete ihnen, dass sie jetzt gleich Geschichte schreiben würden. Die zweite Probe zog 25 Musiker an, die dritte 46 und die vierte 75 Musiker. Abreu gründete die Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar, Namensgeber war der Freiheitskämpfer Simón Bolívar.
Abreu wollte nicht nur ein Sinfonieorchester gründen, sondern die Musik zur Bildung und seelischen und sozialen Stabilisierung von Kindern einsetzen, indem die Musiker ihr Wissen an Kinder aus schlechtesten Verhältnissen weitergeben.

I discovered this project last year when i saw the film "El Systema" all about the growth and development of the  project. I was moved to tears and so excited about the power of music and a collective undertaking to help society which addressed itself to the human potential, starting with children. Now here in melbourne through preparing to listen to Beethoven´s Eroica at the concert house, (not conducted by Dudamel) i once again immersed myself in this project by watching  a documentary about the performance of Beethoven´s Eroica by the Simon Bolivar Youth Orchestra, conducted by Dudamel, at the Beethoven Festival in Bonn in 2007. (treat yourself to a little taster here)
Should you want to follow this up, check out the film "EL Systema" or watch the dvd "The promise of music-mehr als nur Musik", about the project and the Beethoven performance in Bonn in  2007.
Needless to say the Dudamel quote sparked off many thoughts about the necessity for senstivity as a basis for empathy as a basis for friendliness as a basis for compassion........the rest you can imagine!

Have a good week!

Mittwoch, 14. April 2010

Morgens um 6

Was ist los in Melbourne morgens zwischen 6 und 7:30 Uhr?
Rush Hour
in den Fitness Studios, im Schwimmbecken, im Park. Das Gym ist morgens rappelvoll, die angebotenen Kurse sind nahezu ausgebucht und in 'unserem' YMCA City Baths beginnt der Tag mit "Body Step", "Body Attack" oder "Body Pump" um 6:15 ebenso wie Spinning. Die "Swim Squads" beginnen täglich um 6 Uhr in einem 50 m beheiztem open air Becken. Bald beginnt - direkt vor unserer Haustür - um 6:30 das mehrwöchige YMCA Challenge Fitness Camp. Und im naheliegenden Princess Park treffen sich ebenfalls gegen 6:30 Uhr alle möglichen Lauf- und Sportgruppen für eine Stunde Training.
Und es ist wirklich voll!
Undenkbar - zumindest in Minden.

Darf ich vorstellen:

Dies ist Irma (la Duce). Ihr haben wir es u.a. zu verdanken, dass wir jetzt in Melbourne bis Ende Juli in einem wunderschönen Haus wohnen. Irma will versorgt werden und das Haus soll bewohnt sein.
Irma tut i.d.R.  nichts anderes als das, was man hier auf dem Bild sehen kann: Sie liegt auf oder unter dem Bett und schläft. Morgens und Abends schleicht sie ein bisschen herum, miauzt und möchte ihr Futter (zum Glück nur Trockenfutter) haben. Ihre Notdurft verrichtet sie draußen in einem Minigarten. Na ja und ein paar Streicheleinheiten tun ihr auch gut.
Hier kann man auch das Haus sehen. Eingang: grüner Pfeil

Mittwoch, 31. März 2010

Back in Melbourne | 17.3.10

Mit Virgine Airline flogen wir zurück von Brisbane nach Melbourne. Hier
werden wir die restliche Zeit des Sabbathjahres verbringen bis Ende
Juli. Zeit für Kultur, Lesen, Freunde und Sport.

Byron Bay | 12. - 16.3.








Bayron Bay ist die 'Endstation' unserer Autotour durch das südliche Outback Australiens und wir haben das gefühlt nun auch genug durchs Land gefahren zu sein, genug gesehen und erlebt zu haben. Bisher sind wir häufig in Backpacker Hostels und Jugendherbergen geblieben und die Jugendherberge in BB hat auch einen 'guten' Ruf; bei näherem Erforschen im Internet findet man dann bei den Bewertungen etwa solche Einträge: "Tolle location, super Partys, lange Nächte .." Das war nun nicht das, was wir suchten. Zudem sind die Backpacker Hostels in BB auch relativ teuer; so haben wir uns in einem sog. 'romantischen' Guesthouse eingemietet - im balinesischem Stil! (siehe oberstes Foto) Das war ein guter Treffer; sehr ruhig, nur vier Zimmer werden vermietet, große Terrasse, Küche, Garten etc. Wir konnten uns beinahe wie zu Hause fühlen. Ideal für den Abschluss unserer Reise.
Schön war es meine 'alte' Schulfreundin Marlene, die hier im benachbarten Ort wohnt, nach 40 Jahren wieder zu treffen.  Es ist schon eine traumhaft schöne Gegend zum Wohnen. BB selbst ist mittlerweile sehr touristisch, aber hat doch seinen Reiz: Lange Sandstrände, super Wellen zum Surfen und zum Baden. Dabei war unser Bade-Erlebnis doch eher anstrengend: Eine besondere Wettersituation führte dazu, dass die Strömungen im Meer sehr stark waren und wir kaum weiter hinaus kamen als ins hüfthohe Wasser. Also mehr Kampf als Schwimmen.

Verboten & Warnung! | 13.3.10

Bisher war ich immer der Ansicht, Deutschland sei das Land mit den
'Verboten'. Doch Australien übertrifft dies doch bei weitem. An vielen
Stellen findet man solche Schilder mit Warnungen und Verboten.