Heute, am 27. Dez., war ein aktiver Tag. Na ja, zwischendurch hatten wir schon die Möglichkeit ein Nickerchen einzulegen.
Morgens um 6 Uhr aufgestanden und auf dem Weg zum Morgen-Yoga Justine und Denise abgeholt. Um 7 Uhr begann unsere Yogastunde: Auf dem Dach eines Hotels mit einem 'echten' indischen Yogi. Zumindest war er vorbildlich in der Lage, seine Gliedmaßen zu verrenken und wir haben uns häufig einen abgequält. Es war ein super guter Wachmacher und Energiser. Fit für einen langen Tag. Oben vom Dach aus hatte man einen wunderbaren Ausblick über die noch eingerollten Fischernetze hinweg auf das Meer und Teile eines Hafens.
Mittags (nach einem kleinen Schläfchen) ging es dann mit einer Fähre auf's Festland nach Ernakulam, die eigentliche große Stadt hier in Kochi, um dort zunächst eine Augenklinik auf zu suchen, da Niels seine Augenverletzung regelmäßig untersuchen lassen soll, und es gibt gute Augenkliniken in Indien. Ein wenig peinlich berührt, aber doch genießend, mussten wir uns nicht in die Warteschlange einreihen, sondern wurden gleich in's VIP- Zimmer geleitet von zuvorkommenden Helferinnen, die sogleich a.) die Fernbedienung für die Klimaanlage in die Hand nahm und diese anstellte (es war schon eine angenehme Temperatur im Raum) und b.) die zweite Fernbedienung in die Hand nahm und den Fernseher anstellte. Also Zeit für indischen Pop in Bollywood Manier. Richtig 'süß'. Niels ist gut und professionell verarztet worden.
Und weiter ging es in die Stadt. Die Haupteinkaufsstraße enlang. Leckere frittierte Linsenbratlinge, Kartoffelklöße, Gemüsebratlinge von einem Straßenstand, an dem zumindest ich normalerweise nicht stehen geblieben wäre. Es war köstlich, lecker und gut bekömmlich. Alles war frisch zubereitet. Ansonsten halt indische Stadt: interessant, sehr gemixt, arm neben reich, absolute Luxusreklame und - güter neben kleinen heruntergekomenen Läden. Und laut. Und stickige, dreckige, verbrannt riechende Luft. Verbrennen am Straßenrand ist hier wohl die üblichste Art der Müllentsorgung. Zwischendurch einen leckeren Kaffee Americano und ein Stück Schokoladenkuchen in einem klimatisierten Starbucks-Verschnitt. Mit der Fähre zurück nach Fort Kochin, mit dem Tucktuck zu Beenas Homestay. Und heute gab es den wohl leckersten Curry seit unserer Ankunft.
Morgen geht's ab zu den Backwaters. Eine Tagestour.
Montag, 27. Dezember 2010
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Bitte kennzeichne deinen Kommentar mit deinem Namen.
Danke!